Vorbereitungsklassen mit berufspraktischen Aspekten (VKA) sind spezielle Bildungsangebote, die sich an Jugendliche mit Migrationserfahrung richten. Diese Klassen zielen darauf ab, die Schülerinnen und Schüler sprachlich auf die Aufnahme einer Berufsausbildung oder den Erwerb eines Bildungsabschlusses vorzubereiten.
Zugewanderte Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren, die keine oder sehr wenig Kenntnisse der deutschen Sprache haben, erhalten in der Vorbereitungsklasse Unterricht in der deutschen Sprache, in den Grundlagen der Ausbildungsreife und Angebote zu einer umfassenden beruflichen Orientierung. Ausgehend von der Alltagssprache und Grundkenntnissen in den ersten Fachsprachen wie Mathematik, Wirtschaft oder Politik, erlernen sie die wesentlichen Grundlagen der Bildungssprache.
Das Landesamt für Schule und Bildung entscheidet, welche Jugendlichen am Berufsschulzentrum 1 eine Vorbereitungsklasse besuchen.
Ziel der Vorbereitungsklassen ist der Übergang in eine Regelklasse mit Schulabschluss oder in eine Ausbildung. Dabei arbeiten die Betreuungslehrkräfte am Berufsschulzentrum 1 mit der Agentur für Arbeit eng zusammen.
Schülerinnen und Schüler besuchen die Vorbereitungsklasse in der Regel für ein Schuljahr und schließen mit einem Zeugnis und einer Niveaubeschreibung ihrer sprachlichen Kompetenzen ab.