Das Berufliche Schulzentrum 1 Leipzig nimmt am Erasmus+-Programm teil, einem Förderprogramm der Europäischen Union zur Unterstützung von Auslandsaufenthalten und internationaler Zusammenarbeit unter anderem im Bereich Bildung. So bieten wir unseren Auszubildenden beispielsweise die Möglichkeit für ein Praktikum im europäischen Ausland.
Wir möchten unsere Auszubildenden auch auf die Herausforderungen des europäischen und internationalen Arbeitsmarktes vorbereiten und ihre persönliche Entwicklung fördern. Auslandspraktika in Europa sind dafür bestens geeignet. Über das Erasmus+-Programm können sie finanziell gefördert werden.
Unser Erasmus+-Programm eignet sich für Sie, wenn:
Wir bieten regelmäßige Informationsveranstaltungen zu unseren Mobilitätsvorhaben an. Die entsprechenden Aushänge finden Sie im Eingangsbereich Crednerstraße.
Anfragen stellen Sie bitte an den Fachleiter für Internationales, Tim Woytczak. Über den Kontaktbutton erhalten Sie Informationen und Beratung.

Im März 2026 hieß es für zehn unserer Schülerinnen und Schüler (Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sowie Immobilienkaufleute): Koffer packen und auf in den hohen Norden! Ziel unserer Erasmus+-Reise war die finnische Hauptstadt Helsinki, wo wir eine Woche lang den gewohnten Klassenraum gegen die moderne Atmosphäre des Business College Helsinki eintauschten.
Hilfsbereitschaft nach dem Motto "Pay it forward"
Im Zentrum unseres Aufenthalts stand das inspirierende Motto "Pay it forward" – ein Konzept, bei dem es darum geht, Gutes zu tun und diese Hilfsbereitschaft an andere weiterzugeben, ohne eine direkte Gegenleistung zu erwarten.
In verschiedenen Seminaren an der Business School lernten wir nicht nur die theoretischen Grundlagen sozialer Verantwortung kennen, sondern konnten diese auch direkt in der Praxis erleben.
Selbst aktiv werden
Besonders beeindruckend waren die Einblicke in ein lokales Unternehmen, das sich aktiv für die Unterstützung von Obdachlosen einsetzt und ihnen neue Perspektiven bietet. Auch wir selbst wurden aktiv: Bei einer gemeinsamen Aktion verzierten wir Muffins für Kinder und erfuhren hautnah, wie viel Freude kleine Gesten bewirken können.
Stadtrundgang, Naturerlebnisse und Eishockey
Neben der Projektarbeit kam natürlich auch die finnische Kultur nicht zu kurz. Wir erkundeten die Stadt und besuchten das berühmte Olympiastadion, von dessen Turm aus wir einen fantastischen Ausblick über ganz Helsinki genossen.
Ein echtes Highlight war die Fahrt mit der Fähre zur Festungsinsel Suomenlinna – ein besonderes Erlebnis, da wir uns den Weg durch die gefrorene Ostsee bahnen mussten. Um die finnische Natur in ihrer vollen Pracht zu erleben, besuchten wir zudem eine Rentierfarm und ließen uns abends von der mitreißenden Stimmung bei einem typisch finnischen Eishockeyspiel begeistern.
Ausflug nach Tallin als krönender Abschluss
Zum krönenden Abschluss unserer Reise wagten wir einen Blick über die Grenze und fuhren mit der Fähre nach Tallinn. In der mittelalterlichen Altstadt der estnischen Hauptstadt ließen wir die ereignisreiche Woche gemeinsam Revue passieren. Wir kehren mit vielen neuen Eindrücken, neuen Freundschaften und der Motivation zurück, den "Pay it forward"-Gedanken auch in unseren eigenen Schulalltag zu integrieren.
Kiitos [Übersetzung: Danke], Helsinki – es war eine unvergessliche Zeit!
Niklas Kölling, Klasse IMM24a