Hier wird über alle aktuellen Ereignisse der Stammschule des BSZ 1 Leipzig in der Crednerstraße berichtet.
Viel Freiraum für Kreative
Frühere Kommunale Berufsschulen verwandeln sich in ein Künstlerquartier
Kleinzschocher
Leerstehende Schulen gibt es im Stadtgebiet einige. Doch wenn die Türen einmal geschlossen sind, ist eine Wiederbelebung der oft altehrwürdigen Gebäude keine einfache Sache. Dass es auch anders geht, beweisen Barbara und Falk Röhner in der Dieskaustraße. Die einstigen Kommunalen Berufsschulen (KBS) I und II verwandelt das Ehepaar in ein Künstlerquartier. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hatten auf diesem Gelände die Lehrer das Sagen: Zwischen der Dieskau- und der Gießerstraße 75 wurde in den Jahren 1890 und 1894 ein großes Haus für die damalige 51. Volksschule erbaut. Noch etwas älter ist das Schulgebäude auf der zur Dieskaustraße gewandten Seite, das 1866 bis 1874 errichtet wurde. 1876 erfolgte dort die Einweihung einer Volksschule, die als 25. Bezirksschule geführt wurde. 1932 diente das Gebäude als 6. Knabenberufsschule. Zwei Turnhallen und ein separater Küchenbereich mit Speiseraum vervollständigen den Gebäudekomplex. Im Dezember 1950 zog die Leipziger Handelsschule von der Hohen Straße 45 nach Klein-zschocher um. Damit begann ein neues Kapitel: Hier wurden unter anderem angehende Industriekaufleute fit für den Beruf gemacht. In den beiden Gebäuden residierten die Kommunale Berufsschule I "Käte Duncker" und die Kommunale Berufsschule II "Erika von Brockdorff". Bis 1999 war in den Häusern das Berufliche Schulzentrum (BSZ) 1 ansässig, das sich heute in der Crednerstraße befindet. Seit dem Auszug standen die riesigen Gebäude leer und wurden immer wieder ein Ziel von Vandalen. Dächer wurden undicht, Wasser drang ein, der Wind pfiff durch die Gemäuer. Offenbar in letzter Minute erhielt im Jahre 2009 Falk Röhner einen Tipp von der Leipziger Stadtverwaltung. Der gebürtige Chemnitzer hatte sich mit der Wiederbelebung des Westwerkes einen Namen gemacht. "Der Bedarf an preiswerten Atelierräumen ist groß", weiß Röhner. Und so übernahm er das Gelände von der Stadt in Erbpacht und richtete Schritt für Schritt Dach, Heizung und Fenster her. "Keiner wollte diese alten Schulen haben, der Abriss war sogar schon beschlossene Sache", erinnert er sich. Doch Röhner fand schnell interessierte Kreative, die in den einstigen Klassenzimmern ihre Refugien einrichteten. Mittlerweile residieren Künstler aus mehreren Ländern in den Gebäuden.

... werden sich viele Kollegen und auch ehemalige Auszubildende und Schüler fragen.

Da sind die Künstler eingezogen.

In der LVZ erschien dazu am 27. Januar 2012 ein interessanter Artikel.

Am 12.Januar fand am BSZ1 in der Crednerstraße die Finissage des Künstlers Juri Platon aus Moldawien statt.
Eingeladen waren der Künstler, Offizielle der Stadt Leipzig sowie Lehrer und Schüler unserer Schule.
Herr Heinke, unser Schulleiter, hielt die Eröffnungsrede, in welcher er noch einmal etwas zur Ausstellung sagte bzw. die Verbindung zum Ausbildungsgang Europäisches Wirtschaftsabitur herstellte. Juri Platon hatte seine Bilder seit dem Herbst in unserem Haus ausgestellt.

Die Klasse IK09a beteiligte sich am Berufsausbildungspreis der Stadt Leipzig und heimste damit 500€ für Max Birnbaum ein: Er war derjenige, der mit am meisten  beeindrucken konnte.

Quelle LVZ-online„Max Birnbaum hat es trotz schwieriger Lage auf dem Ausbildungsmarkt geschafft und absolviert derzeit im dritten Lehrjahr seine Wunschausbildung zum Industriekaufmann. Die Jury begeisterte der 22-Jährige mit seiner lyrischen und eindringlichen Erzählweise über die Nöte und das Innenleben eines jungen Ausbildungssuchenden.“ (lt. LVZ vom 23.Dezember 2011)

Herzlichen Glückwunsch, Max!

Und hier der Artikel von LVZ-online.

…kommt die Projektpräsentation des 3. Ausbildungsjahres.
Mit viel Fleiß, Engagement, Geduld und Liebe haben wir, die SV09a, ein interessantes und informatives Projekt aus die Beine gestellt. Wir möchten euch die Möglichkeit geben, dieses Schauspiel anzusehen und laden euch herzlich dazu ein. Erlebt mit, wie eine Krankenkasse einer Familie hilft, gesund zu werden und zu bleiben.
Diese interessante Geschichte ist in einem Theaterstück der SV09a am Montag, den 16.01.2012 (12:30 Uhr – Mensa) verpackt.

 

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