Vollgepackte und teilweise noch schlafende Schüler standen ab um sechs an der Bushaltestelle am Hauptbahnhof um nach Meransen, ein Skigebiet in Norditalien umgeben vom Gitschberg, zu fahren. An besagtem 12.01.2019 um 7:00 Uhr stiegen diese 28 nun hoch motivierten Skihalbgötter der Jahrgangsstufe 12 des BSZ 1 in den Bus und fuhren in das siebentägige Winterabenteuer. Der Bus stand noch, da lief die erste Serie von Netflix auf den mobilen Endgeräten einiger Schüler schon auf Hochtouren. Die Busfahrt dauerte 12 quälende Stunden, doch die Gedanken an die Berge, den Schnee und die Sonne lenkten von den Schmerzen der Gesäße ab. Nach besagter zwölfstündiger Busfahrt kamen wir gegen 19 Uhr in Meransen an.

Zum Glück wurde unser Gepäck mithilfe eines Fahrzeuges auf die Skihütte geschafft. Doch leider erfuhren die müden Schüler des BSZ 1 nicht so einen Luxus wie ihr Gepäck und so stapften wir den Berg hoch. Nach diesem kräftezehrenden Marsch über Stock und Stein kamen wir endlich an der Skihütte an. Wir verbrachten sieben Tage im Langwieserhof, der von einer sehr netten Familie geführt wird. Das Gefühl, eine große Familie zu sein, machte sich breit und so war keiner von uns allein. Zu einer großen Familie gehören jedoch auch Hausarbeiten und so mussten wir pro Tisch alle Tische decken und bedienen, jeden Tag waren die Schüler eines anderen Tisches an der Reihe. Es wurde jeden Tag frisch gekocht und das Abendbrot schmeckte von Tag zu Tag besser. Nach dem Essen, genährt und mit Wlan versorgt, fielen wir nach diesem langen Anreisetag wie von alleine in unsere Betten.
Am nächsten Morgen gab es um 7 Uhr Frühstück und gegen 8:30 liefen wir zum Skidepot, um uns unser Ski- und Snowboardmaterial abzuholen. Nachdem alle versorgt waren und der ein oder andere so professionell in seinem Skiaufzug ausschaute als hätte er das ganze Jahr nichts anderes gemacht, stiegen wir in die Gondel und machten uns auf den Weg zur Piste. An der Mittelstation angekommen, trennten sich die Wege der einzelnen Gruppen. Die Snowboarder folgten Frau Arnold und dem Snowboardlehrer Martin, die Anfänger begaben sich in die vertrauensvollen Hände von Herrn Wilczek und die sicheren Skifahrer gingen jeweils mit Herrn Pattke oder Herrn Heinze los. Ein leckeres Mittagessen in den Skihütten, mehrere Stürze, einen Krankenhausbesuch und einen Zusammenprall später saßen wir, mehr oder weniger heile, alle wieder beim Abendbrot. Voller Vorfreude auf den nächsten Tag verkrochen wir uns nach dem Abendbrot auf unsere Zimmer, geplagt von schlimmen Muskelkater, doch umso besser schliefen wir. Am nächsten Morgen war der Muskelkater schon vergessen und die Südtiroler Sonne lachte uns an. Wir konnten es kaum erwarten, so schnell wie möglich auf den Skiern oder dem Snowboard zu stehen. Auch dieser Skitag war erfolgreich und jede einzelne Gruppe feierte eigene kleine Erfolge und die Schüler, Betreuer und Lehrer wuchsen mehr und mehr zusammen.
Der Dienstag verlief auch so erfolgreich und an diesem Tag sollten wir uns schon 18 Uhr zum Abendbrot einfinden, anstatt wie täglich 18:30. Die Lehrer hatten sich für das Bergfest etwas Besonderes für uns ausgedacht. Nach dem Abendbrot fanden wir uns vor der Skihütte wieder, zündeten Fackeln an und machten uns, den Lehrern hinterher, auf den Weg. Einen Bergmarsch später befanden wir uns auf einem beleuchteten Hang vor zwei Holzklötzen mit einem Brett drüber. Unterteilt in die Snowboardgruppe, die Anfängergruppe, die Fortgeschrittenengruppe, die Könnergruppe und die Lehrergruppe bekamen wir einen Hammer in die Hand und sollten auf einen Nagel schlagen. Die Schläge wurden gezählt bis der Nagel verschwunden war. Als Belohnung gab es dann für jede Gruppe Glühwein, dann ging es in die zweite Runde. Die Snowboarder gewannen um Längen...
Mittwoch und Donnerstag waren zwei weitere schöne Skitage mit dem Abschlussrennen auf einer Slalomstrecke als Höhepunkt. Für Donnerstagabend sollten wir uns pro Tisch einen Beitrag für das Abschlussfest überlegen. Nach der Siegerehrung des Slalomrennens, einem Ritual, in dem Halbgötter erschaffen wurden, einem Film und mehreren Gesellschaftsspielen endete nun auch der letzte schöne Abend im Langwieserhof.
Am Morgen des 18.01.2019 machten wir uns auf den Heimweg und erreichten gegen 17:45 gesund und zufrieden unser Kleinparis.

Hiermit möchten wir uns im Namen der mitgereisten Schüler bei dem tollen und zuverlässigen Lehrerteam für die schöne Zeit bedanken.
Vielen Dank für diese unbeschwerte Zeit!

Emilia Beutler und Lisa Bornstein (12. Klasse BGy)

 

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