Da war er nun: der Tag, den manche errechnen, ersehnen, erhoffen, aber auch fürchten.
Der 31.1.19 war keine Mischung aus allem für unseren Schulleiter, Herrn Heinke. Kein roter Teppich, aber dafür eine Bank - eine Sitzgelegenheit für die erholsame Zukunft- als Geschenk der Kollegen, personalisiert, gespickt mit präparierten Zutaten wie Kaffee, Kissen, Gutscheinen, Blumen und Bäumen: Ehre, wem Ehre gebührt! Azubis spielten, Kollegen und Lehrerchor sangen und Vorgesetzte redeten. So die Laudatio von Frau Kahnt und Herrn Wünschmann, der sich vor allem auf die weisen Worte von H. Hesses „Stufen“ verließ: „Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe/Bereit zum Abschied sein und Neubeginne [...]“; so der dreistimmige Chor, der stimmgewaltig das Abschieds-Ambiente schürte; so manch unterdrückte Träne; so viele gut gemeinte Wünsche, die einem Direktor galten, der faktisch sein ganzes Leben der Bildung widmete und nun gehen muss...
Ehre einem Chef, der seine Erfahrungen aus einer Zeit mitbrachte, in der es noch keine Handys, Computer oder Sushis gab, sondern Sozialismus, Skat und Rechenstäbe. Trotzdem (oder gerade deswegen?) ist aus ihm ein Schulleiter geworden, der fähig war, das größte Schulschiff in Sachsen zu steuern.
Er habe dabei Excel-Tabellen gerechnet, seine Meinung vertreten, 7654 Mails geschrieben, sich der Welt geöffnet, Portfolios verglichen, Fremdsprachen geleugnet, Erfahrungen gesammelt, lange Reden geschrieben, Konferenzen vorbereitet, Kaffee getrunken, über Probleme gegrübelt, Engagement betrieben, geflucht, gelacht, gelobt und geraucht.
Möge die Zukunft Ihnen hold sein, Herr Heinke.
Wir sind dankbar für diese Zeit mit Ihnen.

Im Namen aller vom BSZ 1
Birgit Feilhauer

 

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