Wie wurde früher Salz gewonnen und was haben die Hallorenkugeln damit zu tun? Diese und noch weitere Fragen wurden dem Geographiekurs der Jahrgangsstufe 13 im Halloren- und Salinemuseum in Halle an der Saale beantwortet. Eine geführte Tour mit Informationen über das historische Halle und seine Salzvorkommen brachte Licht ins Dunkle. So lehnt sich der Name der Hallorenkugeln an die silbernen, runden Knöpfe der Halloren, der Salzwirker in Halle an. Salzwirker nutzten seit dem Mittelalter die geologischen Besonderheiten in der Region Halle, da nur wenige Meter unter der Erde ein riesiges Solevorkommen existiert. Die Sole wurde gefördert, getrocknet und was entstand, war Salz.

Auch heute wird in Halle noch Salz hergestellt, jedoch nur in kleinen Mengen. Ausgewählte Bäckereien und Fleischereien der Stadt verwenden das Salz bei der Herstellung ihrer Produkte. Unser Kurs bekam am Ende der Führung die Gelegenheit selbst Salz herzustellen. Jeder durfte mit einer Herdplatte, einem Kochlöffel, einem Topf und natürlich der Sole selbst Salz sieden. Die Sole wurde stark erhitzt und mit dem Kochlöffel eifrig gerührt. Übrig blieb das Salz, welches abgeschöpft und in einer Tüte verpackt, mit nach Hause genommen werden durfte. So hat jetzt jeder ein kleines Andenken auf dem heimischen Küchentisch stehen.

Kim-Schirin Funke

 

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