Für den 29. Mai 2018 wurden wir, die Klasse Sp17a, von der Sonnländer Getränke GmbH eingeladen, die Produktionsstätte in Rötha und das Logistikzentrum in Borna zu besichtigen. Morgens wurde die Klasse an der Pforte von unserem Gastgeber, Herrn Haupt, abgeholt und zum Verwaltungsgebäude geführt. Dort wartete eine spannende Präsentation über die Gründungsgeschichte des Unternehmens und dessen Entwicklung innerhalb Deutschlands auf uns. Frau von Meien sprach auch über die vielfältige Produktion der Fruchtsäfte, die verschiedenen Marken und die Partnerschaften zu namhaften Handelsunternehmen. Für uns gab es bei dem sehr warmen Wetter verschiedene Säfte aus der Kollektion zu probieren, getreu dem Firmenslogan „erfrischend saftig!“.

Wir besichtigten in kleineren Gruppen die Warenannahme, das Lager und die Produktionsprozesse. Dabei wurde uns jeder Arbeitsschritt der riesigen Maschinen genau erklärt. Wie diese zum Beispiel die sogenannten Preforms, Plastikbehälter, die kaum 100ml fassen, mit Heißluft zu 1 und 1,5 Literflaschen ausdehnen, und dann direkt mit Saft befüllen. Durch diese Methode können 7000 leere/unfertige Flaschen auf einer einzigen Palette transportiert werden. Das scheint wohl auch nötig zu sein, denn die Saftproduktion findet durchgehend statt und wird nur zur Reinigung, Wartung oder dem Wechsel der Saftsorte angehalten. Bis zu 32000 Flaschen pro Stunde schaffen die beiden Produktionsmaschinen.

Im Labor wurde uns der Unterschied zwischen Nektar, Fruchtsaft und Direktsaft erklärt. Frau Pasch, eine Lebensmitteltechnikerin, beschrieb wie Geschmack und Haltbarkeit getestet werden.
Dazu konnten wir die Säfte nochmal im direkten Vergleich zu den reinen Fruchtsaftkonzentraten probieren. Für die Konzentrate gibt es sogar einen Zahlenwert, der das Verhältnis zwischen süß und sauer bestimmt und für den Geschmack sehr wichtig ist.
Der Logistische Teil, der für unsere Ausbildungsklasse natürlich besonders interessant sein würde, kam nicht zu kurz und war für den Nachmittag vorgesehen. Zuerst ging es in die Bananenreiferei. Diese große Lagerhalle wird stark gekühlt, um den natürlichen Reifungsprozess der Bananen zu verlangsamen. In einzelnen Kammern werden dann bei Bedarf die Kartons voller Bananen biologisch begast, um den Reifungsprozess wieder zu beschleunigen. Die Mitarbeiter im dortigen Büro konnten über Bildschirme genau die Reifegrade und die Luftverhältnisse in den Kammern verfolgen.
Abschließend wurde uns noch die große Lagerhalle gezeigt, in der abgefüllte Säfte palettenweise gelagert werden, um dann auf Bestellung weiter transportiert zu werden. Herr Haupt begleitete uns während des gesamten Ausflugs und jeder von uns wurde noch mit leckerem Fruchtsaft verabschiedet.
Insgesamt war es eine wirklich gelungene Exkursion, bei der wir Schüler viel über die Zusammenhänge zwischen Logistik und Industrie am Beispiel der Sonnländer Getränke GmbH lernen konnten. Dafür bedanken wir uns bei allen Verantwortlichen.
Benjamin Zwigart
Sp17a

 

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