Stolperstein

Seit April 2006 erinnern in Leipzig so genannte „Stolpersteine“ an verschiedenen Orten an ehemalige Bewohner der Stadt, die vom Nazi-Regime verfolgt und deportiert und die schließlich zu Tode gekommen waren. Mit neun Steinen wurde begonnen, seither sind zahlreiche hinzugekommen. Dies zu ermöglichen, ist dank der Hilfe vieler Menschen möglich: Jeder Stolperstein braucht einen Paten.

unsere Stolpersteine

Am Mittwoch den 06.11.19 trafen sich die Klassen E17h und E19c mit Frau Dossin und Frau Müller in Markkleeberg in der Hauptstraße 3, dem letzten freien Wohnort der Familie Bamberger und hielten eine Mahnwache, zum Gedenken an die, dem Holocaust zum Opfer gefallenen, jüdischen Kaufleute Olla und Ludwig Bamberger, denen unsere Schule 2009 Stolpersteine spendete.

Zwei Schülerinnen putzten die übers Jahr angelaufenen Steine.

 
Wir legten vor Ort weiße Rosen nieder und hielten eine Mahnwache.
 
Anschließend fuhren wir zum ehemaligen Kaufhaus der Bambergers am Augustusplatz. Dieses Kaufhaus Bamberger & Hertz wurde durch einen Brand, der in der Reichspogromnacht vom 9.11.-10.11.1938 von den Nationalsozialisten gelegt wurde, zerstört. Die Gebrüder Bamberger wurden beschuldigt, ihr Kaufhaus selbst entzündet zu haben. In Folge der Beschuldigung der vorsätzlichen Brandstiftung musste die Familie den Wiederaufbau des als Königsbau bekannten Geschäftshauses allein finanzieren.
Die Familie Bamberger war damit vollkommen mittellos und hatte somit keine finanziellen Möglichkeiten die Flucht zu ergreifen. Auch am Kaufhaus befindet sich eine Gedenktafel für die Familie.
Die Eheleute Olla und Ludwig Bamberger wurden in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Ludwig Bamberger verstarb dort 1943. Olla Bamberger wurde hingegen weiter nach Auschwitz verschleppt und kam 1944 dort ums Leben. Ihre zwei Kinder überlebten. Der Sohn Henry absolvierte glücklicherweise zu diesem Zeitpunkt eine Lehre in der Schweiz. Seine Schwester konnte 1939 durch einen Kindertransport nach England (im Alter von 11 Jahren) gerettet werden. Der Bruder von Ludwig, Gustav Bamberger, versuchte in Berlin unterzutauchen, was ihm jedoch nicht gelang. Er wurde 1942 in ein Vernichtungslager bei Riga deportiert und ist seitdem verschollen.
Danach besuchten wir noch die Dauerausstellung zur deutschen Geschichte im zeitgeschichtlichen Forum.
J.M.

Mahnwache an den von unserer Schule 2009 gespendeten Stolpersteinen für Ludwig und Olla Bamberger in Markkleeberg West, Hauptstraße 3

Am Mittwoch den 07.11.18 trafen sich die Klassen E17e und E17f mit Frau A. Dossin und Frau J. Müller in Markkleeberg in der Hauptstraße 3, dem letzten freien Wohnort der jüdischen Kaufleute Olla und Ludwig Bamberger, die dem Holocaust zum Opfer gefallenen sind.

  

Das Kaufhaus Bamberger & Hertz stand am Augustusplatz und wurde durch einen Brand, der in der Reichspogromnacht in der Nacht vom 9.11.-10.11.1938 von den Nationalsozialisten gelegt wurde, zerstört.

Die Gebrüder Bamberger wurden beschuldigt, ihr Kaufhaus selbst entzündet zu haben. In Folge der Beschuldigung der vorsätzlichen Brandstiftung musste die Familie den Wiederaufbau des als Königsbau bekannten Geschäftshauses allein finanzieren. Die Familie Bamberger war damit vollkommen mittellos und hatte somit keine finanziellen Möglichkeiten die Flucht zu ergreifen. Auch am Kaufhaus befindet sich eine Gedenktafel für die Familie. 

Die Eheleute Olla und Ludwig Bamberger wurden in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Ludwig Bamberger verstarb dort 1943. Olla Bamberger wurde hingegen weiter nach Auschwitz verschleppt und kam 1944 dort ums Leben. Ihre zwei Kinder überlebten. Der Sohn Henry absolvierte glücklicherweise zu diesem Zeitpunkt eine Lehre in der Schweiz. Seine Schwester konnte 1939 durch einen Kindertransport nach England (im Alter von 11 Jahren) gerettet werden.

Der Bruder von Ludwig, Gustav Bamberger, versuchte in Berlin unterzutauchen, was ihm jedoch nicht gelang. Er wurde 1942 in ein Vernichtungslager bei Riga deportiert und ist seitdem verschollen.

      

Wir säuberten beide Steine, legten vor Ort weiße Rosen nieder und hielten eine Mahnwache.

Anschließend fuhren wir ins zeitgeschichtliche Forum und schauten uns die neu eröffnete Dauerausstellung an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BSZ 1 gedenkt jüdischer Opfer des Nationalsozialismus

Stolpern über die Erinnerung – so lautet das Motto der so genannten „STOLPERSTEINE“, die an verschieden Orten der Stadt verlegt werden.
Dem Engagement ehemaliger Einzelhändler – Klassen ist es zu verdanken, dass dieses Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus auch ein Teil unserer Schulkultur ist.

Unser Berufliches Schulzentrum hat die ersten STOLPERSTEINE in der Stadt Markkleeberg verlegt.

Ein Projekt der Klasse E13d

Stolpern über die Erinnerung – so lautet das Motto der so genannten „STOLPERSTEINE",
die an verschieden Orten der Stadt verlegt werden.

Dem Engagement ehemaliger Einzelhändler – Klassen ist es zu verdanken, dass dieses Ge-
denken an Opfer des Nationalsozialismus auch ein Teil unserer Schulkultur ist. Damit diese
Kultur lebendig bleibt begab sich die Klasse E13d am 4.12.2015 auf die Spuren jüdischer
Geschichte in Leipzig. In Gruppen suchten wir einen Bezugsort zum unserem Vortragsthema
in der Leipziger Innenstadt aus.
Mithilfe von Vorträgen an den gewählten Orten erlebten wir die Verbindung zwischen
Geschichte und der heutigen Zeit. Wir erfuhren u.a. etwas über das Kaufhaus Bamberger,
das Ariowitschhaus die Brody Synagoge und einzelne Stolpersteinschicksale.

 

Ein Projekt der Klasse E12f

„Wer den Namen des Opfers lesen will, muss sich herunterbeugen. In diesem Moment verbeugt er sich vor ihm“ (Gunter Demnig).

Am 18.11.2014 begaben wir uns, die Klasse E12f, auf Exkursion, um etwas über die verfolgten und ermordeten Juden in Leipzig zu erfahren. Im Mittelpunkt stand das  Projekt „Stolpersteine“ von Gunter Demnig.

Seit April 2006 erinnern u.a. in Leipzig die so genannten „Stolpersteine“ an verschiedenen Orten an ehemalige Bewohner der Stadt, die vom Nazi-Regime verfolgt, deportiert und schließlich zu Tode gekommen sind.

Am 4.11.14 trafen wir uns früh in Markkleeberg und hielten eine Mahnwache, zum Gedenken an die, dem Holocaust zum Opfer gefallenen, jüdischen Kaufleute Olla und Ludwig Bamberger. Wir putzten die Stolpersteine, welche unsere Schule zum Gedenken an die Familie Bamberger im Jahr 2010 spendeten. Außerdem legten wir Blumen nieder.

Mahnwache an den von unserer Schule 2009 gespendeten Stolpersteine
für Ludwig und Olla Bamberger

Am Mittwoch den 09.11.16 trafen wir uns früh in Markkleeberg in der Hauptstraße 3, dem letzten freiem Wohnort der Familie Bamberger und hielten eine Mahnwache, zum Gedenken an die, dem Holocaust zum Opfer gefallenen, jüdischen Kaufleute Olla und Ludwig Bamberger. 

Wir säuberten beide Steine, legten vor Ort weiße Rosen nieder und hielten eine Mahnwache. Anschließend fuhren wir zum Augustusplatz um uns das Kaufhaus der Familie Bamberger anzusehen.

Dieses Kaufhaus Bamberger & Hertz wurde durch einen Brand, der in der Reichspogromnacht in der Nacht vom 9.11.-10.11.1938 von den Nationalsozialisten gelegt wurde, zerstört. Die Gebrüder Bamberger wurden beschuldigt, ihr Kaufhaus selbst entzündet zu haben. In Folge der Beschuldigung der vorsätzlichen Brandstiftung musste die Familie den Wiederaufbau des als Königsbau bekannten Geschäftshauses allein finanzieren.

 

Berufliches Schulzentrum 1

der Stadt Leipzig

 

 

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