Lernen außer Haus

Lernorte außerhalb des Schulgeländes bieten zusätzliche Möglichkeiten den Bildungs- und Erziehungsauftrag zu erfüllen. Durch das Lernen an anderen Orten wird besonders das handlungsorientierte und lebensnahe Lernen gefördert. Es schafft Raum für Begegnungen mit Kultur, Geschichte, Politik und Wirtschaft. 

Müssen wir den „Faust“ verstehen? Sind wir damit überfordert?
Können wir nicht einen Faust, so wie Goethe erdacht, auf der Bühne sehen, damit wir ihn besser verstehen?
Dies sind eindeutig die falschen Fragen…. Oder?
Kurz nach der Premiere am 28.9.18 sahen wir mit 100 Schülern der Klassenstufen 12 und 13 im Schauspiel Leipzig am 5./6. Oktober einen umstrittenen „Faust“ als riesiges Fragment: ohne Herrn, personifizierten Mephisto, ohne Helena!
Es beginnt mit dem 5. Akt, 2. Teil und verharrt ausgiebig dann „Vor dem Tor“ („Osterspaziergang“).
Faust ist Mephisto und umgekehrt. Aus „ Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, [...]
(Faust I, Vers 1112f.) werden vier (Mangel, Schuld, Not und Sorge). Kommt uns das nicht bekannt vor: Selbstentgrenzung, Überforderung (s.o.), Angst…? Und das Volk als unsere Gesellschaft (hier als Chor dargestellt) ist ständig anwesend und mischt tüchtig mit.
Enrico Lübbe stellt uns einen schwer verdaulichen Faust vor, der natürlich mit uns zu tun hat. Bühnenbild, Kostüme und Choreographie strotzen vor Ideen, halten wach, Disput fördernd, haben wenig Nachsicht mit nicht geübten Theatergängern.
Und mit dem Solo des Gretchens am Ende fällt der Vorhang – Pause.

Am 23.09.2016 fand  in der Außenstelle Dachsstraße des BSZ  1 Leipzig  eine berufsorientierende Veranstaltung für  Schüler der Freien Schule Leipzig und der Apollonia von Wiedebach- Schule Leipzig statt. Die Schüler hatten die Möglichkeit, sich über unsere Schule und  verschiedene kaufmännische Berufe zu informieren.

Herr Heinke, der Schulleiter, informierte über unsere Schule und die angebotenen Bildungsgänge. Auszubildende  verschiedenster Ausbildungsberufe berichteten praxisbezogen und sehr engagiert über ihren Werdegang, die betriebliche Abläufe und Anforderungen und die weiteren Entwicklungsmöglichkeiten nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung.

Frau Schreiber informierte über die berufstheoretische Ausbildung, die Lehrplaninhalte und die Prüfungen  in den Ausbildungsberufen Kaufmann/-frau im Einzelhandel und Verkäufer/in.

Wir hoffen, dass sich  Schüler der beiden Schulen durch diese Veranstaltung vielleicht für einen Beruf im kaufmännischen Bereich entscheiden werden und würden uns freuen, sie an unserer Schule als Auszubildende in den kommenden Jahren begrüßen zu dürfen.

B. Schreiber

Außenstellenleiterin

Für den 29. Mai 2018 wurden wir, die Klasse Sp17a, von der Sonnländer Getränke GmbH eingeladen, die Produktionsstätte in Rötha und das Logistikzentrum in Borna zu besichtigen. Morgens wurde die Klasse an der Pforte von unserem Gastgeber, Herrn Haupt, abgeholt und zum Verwaltungsgebäude geführt. Dort wartete eine spannende Präsentation über die Gründungsgeschichte des Unternehmens und dessen Entwicklung innerhalb Deutschlands auf uns. Frau von Meien sprach auch über die vielfältige Produktion der Fruchtsäfte, die verschiedenen Marken und die Partnerschaften zu namhaften Handelsunternehmen. Für uns gab es bei dem sehr warmen Wetter verschiedene Säfte aus der Kollektion zu probieren, getreu dem Firmenslogan „erfrischend saftig!“.

Wir besichtigten in kleineren Gruppen die Warenannahme, das Lager und die Produktionsprozesse. Dabei wurde uns jeder Arbeitsschritt der riesigen Maschinen genau erklärt. Wie diese zum Beispiel die sogenannten Preforms, Plastikbehälter, die kaum 100ml fassen, mit Heißluft zu 1 und 1,5 Literflaschen ausdehnen, und dann direkt mit Saft befüllen. Durch diese Methode können 7000 leere/unfertige Flaschen auf einer einzigen Palette transportiert werden. Das scheint wohl auch nötig zu sein, denn die Saftproduktion findet durchgehend statt und wird nur zur Reinigung, Wartung oder dem Wechsel der Saftsorte angehalten. Bis zu 32000 Flaschen pro Stunde schaffen die beiden Produktionsmaschinen.

Wenn viele Schülerin und Schüler zum Schauspiel Leipzig pilgern, dann wird mal wieder Schulliteratur gespielt. Seit der Premiere am 31. Januar 2015 führen die Schauspieler, darunter Anna Keil (Maria Stuart), Bettina Schmidt (Elisabeth) und Andreas Keller (Graf von Leicester) des Schauspiels Leipzig, Friedrich Schillers „Maria Stuart“ unter der Regie von Georg Schmiedleitner auf. Das Drama um die schottische Königin, das 1800 das Licht der Literaturwelt erblickte, gilt bis heute als eines der wichtigsten Werke in deutscher Sprache. 

Die „Jungunternehmer“ der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums mit Zusatzqualifikation EBBD präsentierten am 8.9.2017 zum dritten Mal ihr Marketingprojekt.

Evelyn Koch (Fremdsprachen- und Kommunikationstrainerin), Christian Funke (Vertriebsleiter expika Sport und Event GmbH), Lars Wiehe (Bürgschaftsbank Sachsen), Silvia Tautz (Berufsorientierung IHK Leipzig) und Kai-Uwe Arnold (GF Leipzig Leih!) gaben mit Begeisterung ihre Expertenmeinung.

Schon bereits in der Jahrgangstufe 12 wurde in vielen Stunden, teilweise häuslicher Arbeit viel ausgedacht, getüftelt und umgesetzt.

Das Ergebnis: Vier kreative Ideen, die das Potential haben, das tägliche Leben zu verändern.

Im Rahmen des Fachpraktischen Unterrichts besuchten beide 11. Klassen unserer FOS das BMW-Werk in Begleitung von Frau Kirkamm und Frau Wendorf. Während die Klasse FO15a die klassische Fahrzeugproduktion der Modelle BMW 1er, 2er Coupé/Cabrio/Activ Tourer sowie M2 Coupé kennenlernten, erkundete die Klasse FO15b die Produktion der Elektrofahrzeuge BMW i3 und i8.

Während des Rundgangs beobachten wir den gesamten Fertigungsprozess. Auch wenn sich einige Schüler eine Probefahrt gewünscht hatten, mussten sie sich mit dem Probesitzen zufrieden geben. Besonders beeindruckten der hohe Automatisierungsgrad der Produktion sowie die Leichtigkeit und Elastizität der für die Elektromodelle genutzten Carbonteile. Sämtliche – erlaubten – Versuche, die Tür eines BMW i3 zu zerbeulen, misslangen trotz kräftiger Schläge. Dafür konnte eine Carbontür problemlos mit einer Hand angehoben werden.

Doch nicht nur die Technik begeisterte, sondern auch die Architektur des Zentralgebäudes, das nach Entwürfen der Architektin Zaha Hadid entstand.

 

„Mein Eindruck von dem Rundgang war sehr gut. Er hat sehr viel Spaß gemacht und man hat viel Neues dazu gelernt.“

Anatoliy Romanyak

„Den Besuch des BMW-Werkes werde ich weiter empfehlen.“

Baltrus Olisauskas

 

Berufliches Schulzentrum 1

der Stadt Leipzig

 

 

von und mit Externen lernen

 

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