Im Jahr 2015 unterzeichneten das Lycée Ampère Lyon und das BSZ 1 Leipzig eine Kooperationsvereinbarung, die im April 2018 erneuert wurde. Ziel dieser Vereinbarung ist es die Beziehungen zwischen Auszubildenden, Studenten, Schülern und Lehrern und letztlich den beiden Schulen langfristig und nachhaltig zu vertiefen. Dabei ist den Partnern die besondere Rolle Frankreichs und Deutschlands in einem sich entwickelnden Europa bewusst.
Die Kenntnisse über die Kultur, Wirtschaft und Geschichte des jeweiligen Partnerlandes sollen vertieft werden. Dies wird durch interkulturelles Lernen, die Durchführung von schulischen / beruflichen Praktika und die Organisation und Durchführung gemeinsamer Projekte und Austausche von Schülern und Auszubildenden mit Bezug zum europäischen Wirtschaftsraum erreicht. Der Erwerb sprachlicher Kompetenzen wird ausdrücklich gefördert.
Die Kooperationsvereinbarung basiert auf der „Gemeinsamen Absichtserklärung zwischen der Akademie Lyon und dem SMK (Sächsische Ministerkonferenz) über die Kooperation im Bereich der Bildung“, mit der insbesondere Austauschprojekte zwischen Schulen der Region Lyon und beruflichen Schulen der Region Leipzig entwickelt werden sollen.

Über die Erfahrungen während der Schulpartnerschaft haben unsere Gaststudenten berichtet.

Wir sind die Gaststudenten

Wir sind vier französische Studenten aus Lyon in Frankreich und wir studieren in Außenhandel. Die Partnerschaft des BSZ1 und des Lycée Ampère erlaubte uns zwei Monate lang am Berufliches Schulezentrum in Leipzig zu studieren, um unsere Deutschekenntnisse zu verbessern und ein anderes Schulsystem kennen zu lernen. Diese Erfahrung ermöglichte uns auch wichtige Ideen für unser zukünftiges Geschäft, reifer zu werden und eine einzigartige Erfahrung zu machen.
Seit Beginn der Sprachschule in Deutschland, haben wir unsere Sprache und Verständnis verbessert. Heute können wir die Gespräche mit unseren deutschen Freunden verstehen und uns an der Konversation beteiligen.

Wir müssen jeden Tag unseren Alltag selber organisieren, uns um das Essen kümmern und uns selber im Straßenverkehr orientieren. Wir haben viele Tätigkeiten gemacht und auch viele unterschiedliche Orte besichtigt. In Leipzig sind das Zoo, das Völkerschlachtdenkmal, die Kirche St. Thomas, das Gewandhaus und die Oper sehr bekannt. Es gibt riesige Plätze und Gemälde. Während den Ferien, haben wir eine Reise nach Berlin gemacht. Es war auch wünderbar! Für unseren Austausch, entschieden wir uns, in einer Wohnung oder in Familien zu bleiben. Diane liebt in Reudnitz, Saphia in der Sud-Vorstadt, Celia in Lindenau und Romain im Zentrum. Wir haben viele Leute getreffen, weil wir oft den Unterricht wechseln. Wir haben eine Gruppe von Freuden, mit denen wir Party machen. Wir haben kein besonderes Problem, nur manchmal das Verstehen.
Wir danken allen, die uns diese Erfahrungen ermöglichten.
Saphia Boualleg, Diane Da Cuhna, Célia Frey, Romaina Torri

 

 

Bonjour, ihr langweiligen Stubenhocker!

Zwei Wochen, zwei Städte, zwei Länder und drei Sprachen!
Wir, die Schülern des BSZ 1 in Zusammenarbeit mit dem Heisenberggymnasium konnten für eine Woche Lyoner Luft schnuppern. Nachdem unsere französischen Austauschschüler bei uns waren (siehe letzter Artikel), durften wir jetzt an einem einmaligen, sonnigen und erlebnisreichen Schüleraustausch teilnehmen.
Samstag in der Frühe. Wir schreiben das Jahr 2018. Der 10.3., 10.30 Uhr, Leipzig: der Aufbruch ins Ungewisse! Wir nahmen die Chance wahr, Lyon unsicher zu machen.
Und NEIN! - Wir waren nicht nur Touristen, die ihre Kameras überlastet haben, wir haben auch einen Einblick in den Alltag eines „Français chaotique typique“ bekommen.

Angefangen mit einer Besichtigung der Oper (nebst unseren Ballettübungen im Repetitionssaal), einer Stadtrallye (die leider nie ausgewertet wurde), dem Unterricht in der Schule (...), Projektarbeit (wir als kreative Gestalter), Museumsbesuche bis hin zum Kletterwald bei fantastischem Wetter war alles dabei. Sogar Paul Bocuse war fiktiv präsent.

Wir, die Schülern des BSZ 1 in Zusammenarbeit mit dem Heisenberggymnasium konnten für eine Woche Lyoner Luft schnuppern. Nachdem unsere französischen Austauschschüler bei uns waren (siehe letzter Artikel), durften wir jetzt an einem einmaligen, sonnigen und erlebnisreichen Schüleraustausch teilnehmen.
Samstag in der Frühe. Wir schreiben das Jahr 2018. Der 10.3., 10.30 Uhr, Leipzig: der Aufbruch ins Ungewisse! Wir nahmen die Chance wahr, Lyon unsicher zu machen.
Und NEIN! - Wir waren nicht nur Touristen, die ihre Kameras überlastet haben, wir haben auch einen Einblick in den Alltag eines „Français chaotique typique“ bekommen.

Angefangen mit einer Besichtigung der Oper (nebst unseren Ballettübungen im Repetitionssaal), einer Stadtrallye (die leider nie ausgewertet wurde), dem Unterricht in der Schule (...), Projektarbeit (wir als kreative Gestalter), Museumsbesuche bis hin zum Kletterwald bei fantastischem Wetter war alles dabei. Sogar Paul Bocuse war fiktiv präsent.

 

 7 Tage frankophil

In einer Woche kann viel passieren. Damals wie heute.
Dafür verantwortlich waren 32 waschechte Franzosen unserer Partnerschule Lycée Ampère aus Lyon:
Die ersten Clichés waren sofort bei Ankunft gebrochen, die letzten blieben...
Die Verständigung klappte sofort, wenn auch nicht immer im astreinen Französisch.
Nach jugendlich durchlebten Wochenende machten sie sich auf, am Montag dem deutschen Unterricht zu lauschen (wie der gewirkt hat, ist noch nicht überliefert).
Gemeinsame Hüpfer im Jumphouse waren fotoreif, „Die Runde Ecke“ historisch prägend.
Die Fahrt nach Berlin war ein Höhepunkt (die Hauptstadt zieht immer!).
Und auf die Ergebnisse der künstlerisch hochwertigen Projektarbeit dürfen wir alle als Buchausgabe gespannt sein (Veröffentlichung folgt unter dem Titel: Leipzig-Lyon – eine buchstäbliche Annäherung).
Und dann noch die Abschlussfeier: Die Mensa des BSZ 1 bebte neben künstlerischen Pointen zu deutschen Köstlichkeiten und tumultartigen Tanzeinlagen, ich schreibe aller Beteiligten! Erinnerungswürdig!
Unsere Mission, gute Gastgeber vom 2.-9.2.18 zu sein, Kultur mit Tourismus, Politik, Geschichte, Sport, gemeinsames Arbeiten und Feiern zu verbinden, scheint gelungen.

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